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1934 war das Antoniusstift Schauplatz der Fronleichnamsprozession.

Einer der vier Hauptaltäre wurde am Eingang aufgebaut.

Er war reich mit Schmuck verziert, besonders schön war der eigens für diesen Tag ausgelegte Blumenteppich.


1921 wurde das traditionelle Sternsingen zugunsten des Antoniusstifts von den Schwestern wieder eingeführt. Die Sternsinger wurden zu einer festen Institution, die sogar während des Dritten Reiches mit Sondergenehmigung des damaligen Ortsgruppenleiters Ennekíng weiter durchgeführt werden durfte.

Hier das traditionelle Dreikönigslied, so wie wir es gesungen haben:

Auf auf ihr Könige, auf zu Feld, auf auf nach Bethlehem eilt,
Kamel und Ross zur Reise bestellt, auf auf nicht lange verweilt.
Laßt Pauken und Trompeten dröhnen, laßt Fahnen und Standarten weh´n,
auf auf auf auf zu Feld.

Es ist ein großes Königreich im Stall zu Bethlehem.
Da selbst ja auch der große Gott zu Welt hat wollen geh´n.
auf auf zu Reis´ macht Euch bereit, der Stern gibt Euch ein gut Geleit,
auf auf auf auf zu Feld.

Wir haben gesungen in diesem Haus, das Unglück das fahre zum Schornstein hinaus,
das Unglück fahre zum Schornstein hinaus.
Wir wünschen Euch eine vergoldete Kron´, das andere Jahr viel Glück und Segen,
das andere Jahr viel Glück und Segen.
Wir wünschen Euch einen vergoldeten Kranz.
Wir müssen heut´ Abend noch weiter ins Land,
wir müssen heut´ Abend noch weiter ins Land.



                   Sternsinger 
1971 

Wolfgang
Rainer
Theo



Sternsinger
Mitte der 60er Jahre

Horst
Bernd
Gerwin




Sternsinger 1964

Horst
Bernd
Gerwin

im Hintergrund
Albert und Karl-Heinz


Ab 1930 feierte man jährlich ein Schützenfest mit einem Umzug durch Damme, später nur innerhalb des Antoniusstifts. Der Schützenkönig wurde im Nordhofe durch einen Wurfwettbewerb ermittelt, anschließend gab es eine große Feier.
Das Schützenfest fand traditionell am Festtag des hl. Antonius am 13. Juni statt.

Das Schützenfestgedicht lautete:

Liebes Antoniusvolk,

der Wurf ist mir gelungen, durch ein glückliches Schicksal bin ich Euer König geworden.
Habt Ihr geseh´n wie ich den Hahn getroffen habe?
Da liegt er nun und rührt sich nicht mehr.
Nun habt ihr mich zu Eurem König ausgerufen.
Ich nehme die Wahl an.
In Zukunft werde ich den Namen tragen Rainer der Erste von Damme LAV das heißt:
Lustiges Antoniusvolk.
Froh und lustig sollt Ihr immer sein, dann macht Ihr mir Freude, wollt Ihr das?
Ich werde Euch belohnen wenn Ihr artig seid.
Aber Faulheit, streiten und zanken werde ich strengstens bestrafen.
Nun lasst uns das Fest beginnen nach altem Brauch des Königstrunks.

König Rainer der Erste - Schützenkönig 1969


Erstmalig 1928 gab es einen St. Martinszug.
Das Foto entstand wahrscheinlich Ende der 50er / Anfang der 60er Jahre.

Das Bild wurde vom Photographen Heinz Zurborg 
aufgenommen und vom Heimatverein Vechta zur Verfügung gestellt!




Kurz vor Silvester gab es den Tag der unschuldigen Kinder, an dem wir drei Wünsche frei hatten. Wir wünschten uns, lange aufbleiben zu dürfen, Neujahrshörnchen zu backen und einen gemütlichen Nachmittag mit den Schwestern zu verbringen.

Hier Bilder aus dem Jahr 1967:
















Ein besonderes Highlight war das jährliches Weihnachtsfest, für das sich die Schwestern sehr viel Mühe gegeben haben. Um 17 Uhr ging es zum Gottesdienst, das Schlußlied war stets "O du fröhliche", bei dem sich alle Kinder und Schwestern an den Händen faßten und durch die Gruppen zogen.

In jeder Gruppe stand ein schön geschmückter Tannenbaum,


eine Krippe

(hier ein Bild von 1950)


und ein Hexenhäuschen,
das von Gerwin, Gerd und Theo bestaunt wird. 

(Bild von 1966)






Außerdem hatte jede Gruppe einen Gabentisch,
an dem wir Kinder vorbeizogen und schon von Weitem spickten,
an welchem Geschenk denn wohl der eigene Name stand.

                        (Foto Heinz Zurborg)                        


Im Jahr 1939 erschien erstmalig das "Weihnachtsglöckchen", das an alle Ehemaligen des Antoniusstifts verschickt wurde. Es war ein kleines Mitteilungsblatt, in dem man die Ehemaligen bat, zum Weihnachtsfest "nach Hause" zu kommen, außerdem berichtete man über den Ablauf des zurückliegenden Jahres. Zu meiner Zeit gab es das Weihnachtsglöckchen schon nicht mehr.

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